Excel: Zwischenablage als reinen Text einfügen
Wer mit Microsoft Excel arbeitet und oft Text von einer Homepage in einer Tabelle kopiert kennt das Problem: Excel übernimmt standardmäßig sämtliche Formatierungseigenschaften aus dem HTML-Code und fügt den Text dann genau so in das Sheet ein. Oft ist das aber gar nicht gewünscht, in einer Tabelle möchte man schließlich nicht unbedingt fetten roten Text, sondern nur reine Information haben. Jedes mal den Umweg über einen Texteditor zu gehen, welcher keine Formate einfügt, ist umständlich, genau so wie der "Inhalte einfügen" - Dialog im Bearbeiten-Menü.
Hier hilft ein kleines Makro, welches die Zwischenablage immer als reinen Text einfügt. Wird dieses dann noch mit einer Tastenkombination verknüpft, kann man genau so schnell arbeiten wie mit dem gewohnten Strg+V. Dazu muss einfach der folgende Code mit Hilfe des Visual-Basic-Editors in die aktuelle Mappe eingefügt werden:
Sub AlsTextEinfuegen()
ActiveSheet.PasteSpecial Format:="Text", Link:=False, DisplayAsIcon:=False
End Sub
Die Zuordnung zum Shortcut erfolgt dann über das Menü Extras --> Makro --> Makros... . Makro AlsTextEinfuegen selektieren und in die Optionen wechseln.
Geschrieben am 30.08.2007 von Stefan Schlichthärle | Kommentar hinzufügen | Tags: Excel Tool VisualBasic Office
Browserpool: Eigene Seiten in anderen Browsern testen
Webdesigner kennen das Problem: Auch heute noch stellen Browser Webseiten zum Teil unterschiedlich dar. Deshalb ist es wichtig die eigene Seite bzw. Kundenprojekte in verschiedenen Browsern zu testen. Nicht jeder will aber seinen PC mit mehreren Browserinstallationen füllen. Und speziell unschiedliche Versionen des selben Browsers lassen sich oft gar nicht paralell betrieben.
An dieser Stelle hilft der Browserpool. Die Seite bietet per VNC Zugriff auf virtuelle Maschinen, auf denen alle wichtigen Browser installiert sind. Außerdem kann man die eigene Seite auch unter Linux und MacOS testen. Der Service kostet 30 Euro pro Monat. Allerdings gibt es einen kostenlosen Testaccount, welcher unmittelbar Zugriff auf die Maschinen gewährt. Webdesigner können so schnell ihre Seiten in den unterschiedlichsten Browsern begutachten und vorab Probleme identifizieren.
Geschrieben am 12.02.2007 von Stefan Schlichthärle | Kommentar hinzufügen | Tags: Linktipp Webdesign Browser Tool
Fotos automatisiert komprimieren
Wer regelmäßig Digitalfotos vom letzten Fest per E-Mail verschickt kennt das Problem: Steht die Digitalkamera standardmäßig auf der höchsten Auflösung, so werden auch die Fotos dementsprechend groß. Auf der Speicherkarte und Festplatte spielt das keine Rolle, wohl aber bei der Internetübertragung. Nicht überall ist schnelles DSL verfügbar. Außerdem erlauben die großen Mailprovider nur eine maximale Attachmentgröße, welche mit nur wenigen Fotos schnell erreicht ist. Abhilfe schafft hier das Komprimieren der Bilder auf dem PC, was keine sichtbaren Qualitätsverluste zur Folge hat und doch die Dateigröße dramatisch verkleinert.
Wer nicht manuell dutzende Bilder öffnen, abspeichern und schließen will, kann mit Hilfe des Bildbetrachters IrfanView komfortabel alle Bilder in einem Ordner automatisch komprimieren. Dazu wird zuerst das Programm installiert und dann eine kleine Batch - Datei angelegt. Diese beinhaltet nur die folgenden drei Zeilen:
compress.bat:
set source="%CD%\*.jpg"
set target="%CD%\*.jpg"
c:\Programme\IrfanView\i_view32 %source% /convert=%target%
(Den Pfad zu Irfanview je nach Installationsort anpassen)
Nun einfach die Batch - Datei in den Bilderordner kopieren und ausführen. Je nach Anzahl der Fotos und Leistung des Computers kann dies einige Zeit dauern. Danach wird man aber mit Bildern belohnt, welche ohne sichtbaren Qualitätsverlust und ohne Verkleinerung 90% ihrer Dateigröße verloren haben.
Geschrieben am 06.10.2006 von Stefan Schlichthärle | Kommentar hinzufügen | Tags: Digitalfotos Linktipp Tool
Google Kalender: iCal - Export mit Umlauten
Der Kalender im Web erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Nur so kann man seine Termine zentral an einem Ort verwalten und auch von unterwegs darauf zugreifen. Gerade zuhause möchte man aber nicht immer den Browser öffnen müssen. Hier helfen clevere Widgets, welche die wichtigsten Termine direkt auf den Desktop bringen. Für die Yahoo Widget Engine gibt es eine schicke Erweiterung, welche in Zusammenarbeit mit dem Google Kalender aktuelle Termine anzeigt und auch das Anlegen eines neuen Events erlaubt.
Zur Datensynchronisation verwendet das Widget den iCal-Export. Google stellt die Termindaten in diesem standardisierten Format zur Verfügung. Allerdings werden in diesem Format die Umlaute nicht richtig übertragen, an Stelle von ä und ö stellt das Widget nur unbekannte Zeichen dar. Wer Zugriff auf PHP - fähigen Webspace hat kann dieses Problem aber schnell lösen.
Ein kleines Skript liest beim Aufruf die aktuellen Termine vom Google Kalender aus und ersetzt alle falschen Zeichen mit den richtigen Umlauten. Dann gibt es den neuen Text einfach mit echo aus. Im Widget werden nun als Quellpfade die URLs zum PHP - Skript hinterlegt. Das funktioniert natürlich mit allen Programmen und Tools, welche auf den iCal - Export vom Kalender zugreifen wollen.
Zum Zugriff auf die iCal - URLs kann die Funktion file_get_contents("url") verwendet werden. Sollte das nicht funktionieren ist wahrscheinlich der Zugriff auf externe URLs in den PHP - Einstellungen deaktiviert. Auskunft darüber gibt phpinfo() (allow_url_fopen muss aktiviert sein). file_get_contents() gibt den Inhalt aus "url" als String zurück. Mit diesem String können dann die normalen Operationen zum Suchen und Ersetzen durchgeführt werden.
Geschrieben am 05.10.2006 von Stefan Schlichthärle | Kommentar hinzufügen | Tags: PHP Google Widgets Internet Projekte Tool
Vergessene DFÜ - Passwörter auslesen
Die DFÜ - Verwaltung unter Windows erlaubt das Speichern des Zugangspassworts. Das ist praktisch: So muss das PW nicht laufend eingegeben werden. Schwierig wird es nur, wenn man nach Jahren einen neuen PC kauft und die Verbindung nun auf diesen neuen PC übernehmen will. Vor allem dann, wenn der Zettel mit den Zugangsdaten und dem Passwort schon lange verloren ist. Windows selbst gibt keine Auskunft über das Passwort, einmal eingegeben und gespeichert kann man es nicht mit Bordmitteln wieder sichtbar machen. In diesem Fall hilft ein kleines Tool weiter, gefunden bei nirsoft.net: Es funktioniert unter allen Windows Systemen und zeigt die Zugangsdaten aller DFÜ - Verbindungen inklusive Passwort im Klartext an. Damit ist es kein Problem, die Daten auszulesen und auf den neuen PC zu übertragen.
Link: Dialup/RAS/VPN Password Recovery
Geschrieben am 03.06.2006 von Stefan Schlichthärle | Kommentar hinzufügen | Tags: Windows Internet DFUE Passwort Tool
